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 Projekte


Der Generationengarten

Alt und Jung reichen sich die Hand zum Erhalt der Natur
Versteckt an einem schmalen Fußweg zwischen dem Helen-Keller-Weg und der Adalbert-Seifriz-Straße liegt im Wiesenbacher Tal eine kleine verlassene und vernachlässigte Grünfläche. Ein ehemaliger Spielplatz muss man sagen, denn er ist seit Jahren gesperrt, weil die Spielgeräte nicht mehr den Sicherheitsstandards genügten. Die Stadt beabsichtigte, ihn in eine öffentliche Grünfläche umzuwandeln.
Doch der Stadtteilverein Wiesenbacher Tal e.V. hatte eine andere Idee. Er möchte diesen schönen Flecken Erde zu einem Garten entwickeln, bei dessen Gestal-tung an alle Generationen gedacht wird, die älteren und die jüngeren, die gegenwärtigen und die künftigen. Dazu gehört einerseits, dass sich Menschen gleich welchen Alters dort wohlfühlen, andererseits, dass dort erkundet wird, wie ein "enkeltauglicher" Garten aussehen kann, in dem jeder einen Beitrag zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen leisten kann. Ein Klimagarten soll er darum werden und ein ess-barer Waldgarten, aber auch ein Nachbarschaftsgarten und Veranstaltungsort für Flohmärkte, Pflanzen-tauschbörsen, Workshops etc.. Ein Gemeinschafts-garten also für dessen Gestaltung und Erhaltung die Bürger zusammenarbeiten, in dem sie miteinander feiern können und einander darüber besser kennen-lernen. "Generationengarten" war der Name, der für dieses vielschichtige Konzept passend schien.
Im Frühsommer gab der Gemeinderat einstimmig seine Zustimmung und der Pachtvertrag zwischen Stadt und Stadteilverein steht derzeit kurz vor der Unterzeichnung. Ab Mitte des Jahres sollen die ersten Veranstaltungen stattfinden. Die Umsetzung der Pläne (siehe Skizze) wird dann nach und nach erfolgen. Alle Bürger sind herzlich dazu eingeladen mitzuwirken, sei es mit Rat, Tat oder Spende. Nähere Informationen gibt es vom Projektverantwortlichen des Stadteilvereins Reimar Hein unter reimarhein@posteo.de




Das SüdstadtBlatt

Editorial

Liebe Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser,
der Erfolg unserer Broschüre "Die Straßennamen im Neckargemünder Stadtteil Wiesenbacher-Tal" hat uns ermutigt, über ein Stadtteilmagazin nachzudenken!
Wir möchten Sie in Zukunft in lockerer Folge über relevante Ereignisse in unserem Stadtteil informieren und einbeziehen.
Aus dem Kulturgeschehen berichten wir in der Erstausgabe über die Planungsüberlegungen eines Generationengartens mit Boule-Bahn auf dem Gelände des von der Stadt aufgelassenen Spielplatzes zwischen Helen-Keller-Weg und Adalbert-Seifriz-Straße. Aus dem Bereich Klimaschutz erläutern wir die Folgen von Starkregenereignissen im Wiesenbacher Tal.
Öffentlich zugängliche AED-Geräte (Defibrillatoren) können bei Herzstillstand Leben retten, wenn in den ersten Minuten durch ihren Einsatz wichtige lebens-rettende Maßnahmen durchgeführt werden können, bevor der Rettungsdienst eintrifft! Der Stadtteilverein trägt sich daher mit dem Gedanken, ein solches Gerät für das Wiesenbacher Tal zu spenden.
Die Schließung des EDEKA-Marktes und den zu erwar-tenden Umzug sowie die Schließung des Fitnessstudios Quadrimed und der therapeutischen Praxen haben viele Bewohnerinnen und Bewohner unseres Stadtteils mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Zu einem sehr frühen Zeitpunkt hat daher der Stadtteilverein mit dem potentiellen Investor Kontakt aufgenommen, um zu erfahren, was mit diesem zentralen Gelände passieren wird!
In weiteren Ausgaben werden wir uns unter anderem mit den Verkehrsproblemen im Tal beschäftigen und dem Klimaschutz! Sind doch immerhin drei Bewohner unseres Stadtteils im Klimaschutzbeirat der Stadt Neckargemünd engagiert!

Dr. Bernd Jahnke
Vorsitzender des Stadtteilvereins Wiesenbacher Tal e.V.

   Das Südstadtblatt Nr. 1




Die Straßennamen im Stadtteil Wiesenbacher Tal

Vorwort der Publikation:
"Die Straßennamen im Wiesenbacher Tal und ihre Bedeutung" war ein interessanter, amüsanter und kurzweiliger Vortrag von Herrn Wolfgang Borgmeyer anlässlich der Jahresmitgliederversammlung des Stadtteilvereins Wiesenbacher Tal e.V. im März 2012. Wolfgang Borgmeyer war seit 1978 bis 2000 Pädagoge in der heutigen SRH und Gründungsmitglied des Vereins.
Noch im 19. Jahrhundert war das Wiesenbacher Tal ein ländliches Gebiet südlich des Stadttores von Neckargemünd mit Streuobstwiesen und Viehweiden. Zwischen 1890 und 1910 entstanden dort erste Häuser wie die Menzervilla, Villen in der Hollmuth-, Wiesenbacher Straße und dem Batzenhäuselweg sowie ein Kindererholungsheim, das Viktor-Lenel-Stift. Vor allem nach dem 2. Weltkrieg setzte dann eine massive Besiedlung und damit einhergehend eine gemischte Bebauung ein mit Schulen, dem damaligen Rehabilitationszentrum, heute SRH, und zahlreichen neu anzulegenden Straßen und Wegen.
Häufig wurde ich gefragt, wer denn Adalbert Seifriz oder Gottlob Kamm seien, zwei der Namensgeber der Straßen, in denen ich in den vergangenen 43 Jahren wohnte, und ich musste passen bzw. nachschlagen. Ich denke, dass es vielen Bewohnern unseres Stadtteils nicht viel anders ergeht. Bei zahlreichen Straßen ist der Bezug ja recht eindeutig z.B. zu Bildungseinrichtungen oder berühmten Besuchern der Stadt wie Johann Wolfgang von Goethe. Beim Türkenlouis- und beim Batzenhäuselweg wird das schon maßgeblich schwieriger! Der Vortrag von Wolfgang Borgmeyer legte daher den Grundstein zu der Idee, im Rahmen der Aktivitäten unseres Stadtteilvereins, der sich ja zum Ziel gesetzt hat, unter anderem das kulturelle Leben im Stadtteil zu fördern, ein Büchlein über die Bedeutung der Straßennamen herauszugeben.
Für die engagierte Recherche der Bedeutung unserer Straßennamen und die zahlreichen eigenen Fotografien spreche ich im Namen des Vorstands des Stadtteilvereins ausdrücklich Herrn Dr. Klaus Jäger meinen herzlichen Dank aus. Besonderer Dank gilt auch Frau Meyer zu Schwabedissen für die mühevolle Arbeit bei der Quellensuche und dafür, dass sie uns viele interessante Dokumente aus dem Stadtarchiv zur Verfügung gestellt hat, sowie Herrn Volker Rehberger für die umfangreichen Arbeiten zum Layout und die Vorbereitungen zum Druck!

Dr. Bernd Jahnke
1. Vorsitzender des
Stadtteilvereins Wiesenbacher Tal e.V.

   Aus dem Inhalt




Bau eines Lehmofens

Erich-Kästner-Schule: "Wir bauen einen Lehmofen" - Projektbeschreibung Das Projekt "Wir bauen einen Lehmofen" soll ein Element des Sonderpädagogischen Handlungsfeldes (SPH) von Anne Vanessa Aksay sein. In dem SPH geht es um Umweltbildung und den Bildungsbereich: Leben in der Gesellschaft. Das SPH soll den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten zur Entdeckung der Natur bieten und sie in Kontakt mit der unmittelbaren Umgebung ihrer Schule bringen. Zielgruppe: Förderschüler der EKS Neckargemünd im Alter von 10 bis 12 Jahren Gruppengröße: 6 - 9 Schülerinnen und Schüler Zeitraum: Das SPH soll donnerstags nach dem regulären Unterricht stattfinden. In den ersten drei Wochen werden die Schülerinnen und Schüler den Bau des Lehmofens, also z. B. welche Materialien und Werkzeuge gebraucht werden, planen. Außerdem wird eine Bauanleitung mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet, nach der der Lehmofen gebaut wird. Der Bau des Lehmofens soll an einem Wochenende geschehen. Ich gehe davon aus, dass der Lehmofen, bei tatkräftiger Hilfe durch Mitglieder des Stadteilvereins, durchaus an einem Tag gebaut werden kann. Der zweite Samstagstermin dient als Alternative, falls das Wetter zu schlecht ist. Standort: Geplant ist, dass der Lehmofen auf dem Gelände (Schulgarten) der Schule errichtet wird. Die Gemeinde hat grundsätzlich nichts gegen einen Lehmofen auf dem Schulgelände. Einzige Auflagen sind: Der Lehmofen darf nicht zu nah an einer Grundstücksgrenze errichtet werden und der Schornsteinfegermeister aus Wiesenbach muss den Lehmofen abnehmen.

   Bilder vom Arbeitseinsatz